MATERNUS Reha News

Frühjahrs-Symposium am 17.03.2012 in der MATERNUS-Klinik
Schlafstörungen und Schlafmedizin

 

Mehr als 100 Fachleute aus der Umgebung, darunter Mediziner, Zahnärzte, Psychologen, Mitarbeiter von Krankenkassen und Sozialdienste, kurzum alle die sich für das Thema Schlaf interessieren, kamen zum Frühjahrs-Symposium in die MATERNUS-Klinik.

Bekannte Schlafmediziner wie Prof. Dr. Jürgen Zulley, Prof. Dr. med. Peter Clarenbach und Frau Prof. Dr. med. Kneginja Richter sowie die Fachmediziner PD Dr. med. Carsten Israel, Matthias Paul und Dieter Weigel stellten mit ihren Vorträgen neue Möglichkeiten zur Diagnose und Therapie in der Schlafmedizin vor.

Dieter Weigel, Oberarzt für Neurologie in der MATERNUS-Klinik, erläuterte neue Möglichkeiten der Schlafmedizin in der Rehabilitation. In dem neu eingerichteten Schlaflabor werden ab dem 1.Mai 2012 Schlafstörungen verschiedenster Ursachen wie z. B. Narkolepsie (eigentliche Schlafkrankheit), Atmungsstörungen, Epilepsie, Störungen der Traumschlafphasen, Parasomnie und Insomnie therapiert. Da die Patienten mit einer Verweildauer von zwei bis vier Wochen wesentlich länger in der Klinik sind als in einer Akutklinik, können durch die längeren Beobachtungszeiten Therapien besser optimiert werden.

Der Ärztliche Direktor der MATERNUS-Kliniken AG, Herr Prof. Dr. phil. Dr. med. Paul-Walter Schönle erwähnte abschließend, dass die Behandlung der Schlafstörungen die Rehabilitation der Patienten positiv beeinflusst. Daher sollte in allen Fachbereichen mehr auf die verschiedenen Schlafstörungen geachtet werden.

Dank der Veranstaltungsorganisatorin Dipl. Psych. Susanne Krappel und der im Tagungssekretariat beschäftigten Martina Nentwich und Cornelia Vonderheidt sowie der zahlreichen Helfer ist das  Frühjahrs-Symposium wieder ein voller Erfolg geworden.

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Unser diesjähriges 6. Frühjahrssymposium am Samstag, den 17. März 2012 setzt sich mit dem Thema Schlaf und Probleme im Zusammenhang mit Schlafstörungen auseinander. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln fokussieren die medizinischen Fachbereiche indikationsspezifische Störungsbilder, wobei sowohl diagnostische als auch therapeutische Wege aufgezeigt werden sollen.

Wir haben daher unsere Veranstaltung unter das Thema gestellt:

Schlafstörungen und Schlafmedizin
- eine Betrachtung aus unterschiedlichen Richtungen

Selbstverständlich können sich alle Interessenten kostenfrei zu dieser Veranstaltung anmelden
(per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefax: 0 57 31 / 85 83 03).

Das Symposium ist im Rahmen der „Zertifizierung der ärztlichen Fortbildung“ der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit insgesamt 6 Punkten (Kategorie: A) anrechenbar.

Das detaillierte Programm steht Ihnen als Download zur Verfügung.

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Programm als PDF zum Download

 

Seniorengruppe des DRK Ammerland genießt den Aufenthalt in der MATERNUS-Klinik

Von langer Hand vorbereitet wurde der Weihnachtsaufenthalt der Seniorengruppe des DRK Ammerland. Schon im Frühjahr 2011 wurde die MATERNUS-Klinik von einer Delegation  des Deutschen Roten Kreuzes  Ammerland besucht, um die bevorstehende Reise zum Jahreswechsel 2011/2012  vorzubereiten.

Insgesamt 21 Teilnehmer konnten am 21. Dezember 2011 in der MATERNUS-Klinik begrüßt werden. Neben einem Verwöhnangebot – angefangen mit einem winterlichen Begrüßungs-cocktail, über eine weihnachtliche Kaffeetafel bis hin zum Silvesterbuffet und –feuerwerk – sollte die Gesundheit natürlich nicht zu kurz kommen. Individuelle Therapien – je nach Gesundheits-zustand der Gäste – wurden in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt verordnet.

Ein Großteil der Gruppe nahm gern die Angebote wie Sandbad, mechanische Massage und Erlebnisbäder in Anspruch, während sich die übrigen „60+-Gäste“ auf dem Ergometer oder beim Muskeltraining aktiv fit machten.

Gemeinsam mit den übrigen Patientinnen und Patienten sowie weiteren Gästen der MATERNUS-Klinik haben die Mitglieder des DRK Ammerland festliche Weihnachtsfeiertage mit einem umfangreichen Angebot an kulturellen, handwerklichen und musikalischen Darbietungen erleben können.

Wie es sich für eine Reisegruppe gehört, wurden natürlich auch Ausflüge in Bad Oeynhausen und die Umgebung unternommen.

Höhepunkt der Reise war sicherlich der Silvesterabend mit Musik und Tanz, einem kulinarisch reichhaltigen Silvesterbuffet mit anschließendem Feuerwerk, bevor es dann Anfang Januar 2012 wieder in die nördliche Heimat ging.

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In der vierten und damit letzten Ausgabe des Staatsbad-Magazins "Bad Oeynhausen momente" hat sich die MATERNUS-Klinik mit einem 4seitigen Beitrag präsentiert. Die fachlichen und kompetenten Leiter aus Verwaltung, Medizin und Therapie geben Auskunft über das umfangreiche interdisziplinäre Angebot der Klinik.

Die Edition des Artikels lesen Sie hier:

Die MATERNUS-Klinik: "Medizinkompetenz unter einem Dach"

PDF steht Ihnen als Download zur Verfügung.

Sportwochenende der Morbus Bechterew-Gruppe Oldenburg in der MATERNUS-Klinik

Die Therapiegruppe Oldenburg der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew veranstaltet jedes Jahr im September ein Sportwochenende, das zumeist in einer Rehabilitationsklinik durchgeführt wird. In diesem Jahr kamen die Teilnehmer nach Bad Oeynhausen in die MATERNUS-Klinik.

Erster Programmpunkt war der Fachvortrag von Herrn Paul, Ärztlicher Leiter der Orthopädie der MATERNUS-Klinik. Am Nachmittag
stand ein Gerätetraining unter Anleitung eines Therapeuten der MATERNUS-Klinik auf dem Programm, gefolgt von einer Runde Volleyball in der Sporthalle. Wer Lust hatte, traf sich am Abend zur Wassergymnastik im Schwimmzentrum der Klinik

Ein Therapeut begrüßte die Gruppe am Samstag zum aktiven Tagesauftakt mit Nordic Walking und anschließender Trockengymnastik im Bewegungszentrum.
Speziell für die Morbus Bechterew-Gruppe wurde zum Abschluss des Tages bei herrlichem Wetter ein Grillabend im Innenhof der Klinik veranstaltet, was bei allen Beteiligten natürlich gut ankam.

Das Sportwochenende fand seinen Abschluss am Sonntag bei Atemgymnastik im Kurpark und erneuter Wassergymnastik in der MATERNUS-Klinik.

„Wir möchten uns nochmals für den sehr angenehmen Aufenthalt vom 9. bis 11. September 2011 bei Ihnen bedanken. Dank der guten Betreuung durch Herrn Triebs und die freundlichen Therapeuten haben alle Teilnehmer den Aufenthalt sehr genossen.“


(Sigrun Spaeth, stellv. Leiterin der Morbus Bechterew-Gruppe)

 

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Intensivmedizinische Betreuung –
Das Thema in der MATERNUS-Klinik

 

 

Am 19. März 2011 wurden im Rahmen des alljährlich stattfindenden Symposiums in der MATERNUS-Klinik die verschiedenen Aspekte einer intensivmedizinischen Betreuung und Behandlung schwerstkranker, multimorbider Patienten aus Sicht unterschiedlicher medizinischer Fachbereiche beleuchtet.

Der Titel des diesjährigen und somit 5. Frühjahrssymposiums

„Von der Intensivstation in die Rehabilitation“

stieß auf großes Interesse, so dass mehr als 120 Teilnehmer den Vortragssaal der MATERNUS-Klinik füllten. Mediziner, Krankenkassenvertreter, Sozialdienst-Mitarbeiter der Krankenhäuser sowie Vertreter aus der Politik konnten zu dieser Veranstaltung begrüßt werden.

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Experten der Akutmedizin wie Herr Prof. Dr. Jan Gummert, Direktor der Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie, des Herz- und Diabeteszentrum, Bad Oeynhausen und Herr Prof. Dr. Matthias Sitzer, Chefarzt der Neurologie am Klinikum Herford, stellten in ihren Vorträgen dar, welche Anforderungen das Akutkrankenhaus bei komplexen neurologischen (Prof. Sitzer) und kardiologischen (Prof. Gummert) Erkrankungen an die weiterbehandelnden Rehabilitationskliniken stellt und welche Krankheitsverläufe in einer weiterführenden Rehabilitationsmaßnahme münden. Es konnte herausgearbeitet werden, dass es bei der Übernahme aus der Intensivstation der Akutkrankenhäuser in die intensivmedizinische Rehabilitation besondere Bedarfe und Anforderungen seitens der Akutmedizin gibt, die, wie sich zeigte, mit der neuen interdisziplinären intensivmedizinischen Rehabilitationsstation von der MATERNUS-Klinik voll erfüllt wird.

Es wurde deutlich, dass sich nicht nur die Krankenhaus-Mediziner eine regionale Vernetzung von ansässigen Akuthäusern und Rehabilitationskliniken wünschen, um eine intensivmedizinische Behandlung ohne Verzögerung gewährleisten zu können.

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Frau Heike Ulrich, 2. Vorsitzende der Gemeinschaft DVSG (Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen e.V.) und Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales in Bremen, wies in ihrem Referat auf die gundsätzlichen Möglichkeiten des Sozialdienstes hin, Patienten in eine intensivmedizinische Rehabilitation weiter zu vermitteln und stellte das Angebot der Intensivmedizinischen Rehabilitation (IMR) in der MATERNUS-Klinik als eine von wenigen Ausnahmen im Gesundheitsbereich dar.

Sie thematisierte auch die noch fehlende sozialrechtliche Einordnung dieses Bereichs der Rehabilitation, die es schwer macht, derartige Patienten in die intensivmedizinische Rehabilitation zu verlegen und immer noch fallweise Genehmigungsverfahren erfordert. Offensichtlich muss auch für diesen Bereich ein neues umfassendes Rehabilitationsmodell, ähnlich dem Phasenmodell in der Neurologischen Rehabilitation, entwickelt werden.

Herr Prof. Dr. Dr. Schönle gab den Teilnehmern einen umfassenden Überblick über die im Frühjahr 2010 eröffnete Abteilung der intensivmedizinischen Rehabilitation (IMR) mit insgesamt 12 Betten. Die bisher aufgenommenen Patienten kamen hauptsächlich aus den akut-medizinischen Bereichen der Kardiologie, Kardiochirurgie sowie Neurologie und sind meist beatmungspflichtig. Im Rahmen der intensivmedizinischen Rehabilitation in der MATERNUS-Klinik soll eine Entwöhnung von der Beatmung erfolgen (sog. Weaning).

Der sich anschließende Vortrag von Herrn Dr. Braune gab Einblicke in die weiterführende Behandlung und Betreuung der Patienten innerhalb des Hauses nach Verlegung von der IMR. Es wurden die umfangreichen therapeutischen Maßnahmen der unterschiedlichen Fachbereiche dargestellt (Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie) und die Bedeutung für die Patienten, die Fähigkeiten sich im Alltag trotz möglicher Defizite wieder zurecht finden zu können und die Selbständigkeit aufrecht zu erhalten, dargelegt.

Sowohl in der IMR wie auch im Bereich der weiterführenden Rehabilitation auf den sich anschließenden neurologischen Stationen der Phasen B, C und D werden die Angehörigen in die therapeutischen Abläufe mit einbezogen und sind herzlich willkommen. Sie könne auf diese Weise eine weitergehende Hilfestellung für den erkrankten Patienten sein und den weiteren Verlauf der Betroffenen unterstützend begleiten.

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Die Diskussionen während des Symposiums haben gezeigt, dass das Case Management von intensivmedizinisch zu versorgenden Patienten noch einer weiterführenden Entwicklung bedarf, um insbesondere für diese schwerstkranken Patienten optimale Voraussetzungen für eine vor allen Dingen barrierefreie medizinisch/therapeutische Behandlung und Betreuung zu gewährleisten.

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Die Veranstaltung hat sicherlich dazu beigetragen, dass sich alle Gesundheitsbereiche noch stärker mit diesem Thema auseinandersetzen.

 

Programm als PDF zum Download