MATERNUS Reha News

Kolping-Familie zu Gast in der MATERNUS-Klinik

Ilse Meyer, Vorsitzende der Kolping-Familie Bad Oeynhausen, konnte schon im vergangenen Jahr das umfangreiche Angebot, die effektiven Therapien und die gute Betreuung durch die Ärzte, die Therapeuten und die Pflegekräfte in der MATERNUS-Klinik kennen lernen. Frau Meyer war nach ihrer Hüft-OP zur Anschlussheilbehandlung in der MATERNUS-Klinik untergebracht und war so begeistert von ihrem Aufenthalt, dass sie diese Einrichtung auch den übrigen Mitgliedern der Kolping-Familie Bad Oeynhausen einmal vorstellen wollte.

Gesagt, getan: Im Frühjahr 2013 begrüßten die Vertreter der MATERNUS-Klinik insgesamt 15 Teilnehmer aus dem Umkreis von Bad Oeynhausen. Die Herrschaften wurden bei Kaffee und Kuchen vom Ärztlichen Direktor, Herr Dr. Rüdiger Buschfort, begrüßt, der ihnen in seinem anschaulichen Vortrag die verschiedenen Indikationen und die damit verbundenen Rehabilitations-Möglichkeiten der Klinik vorstellte.

Als Neurologe konnte er insbesondere tiefe Einblicke in die Ursachen, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten der neurologischen Krankheiten wie Morbus Parkinson, Schlaganfall und Demenz geben.

Nach einem sich anschließenden Klinikrundgang mit Präsentation der therapeutischen Räumlichkeiten und Einrichtungen, nahmen die Teilnehmer nachhaltige Eindrücke vom Besuch der MATERNUS-Klinik mit nach Haus.

Unter dem Motto „Kolping – eine Geschichte mit Zukunft“ begeht das internationale Kolping-Werk in diesem Jahr den 200. Geburtstag seines Begründers. Adolph Kolping (1813 – 1865) war ein katholischer Priester, der sich mit sozialen Fragen auseinandersetzte.

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Frühjahrs-Symposium am 16.03.2013 in der MATERNUS-Klinik
„Ist Bewegung mehr als das Trainieren von Muskeln?“

Das Symposium der MATERNUS-Klinik hat schon Tradition und findet immer stärkeren Anklang:

Rund 130 Teilnehmer aus einem Umkreis von mehr als 100 km, darunter niedergelassene Mediziner, Physio- und Ergotherapeuten, Mitarbeiter von Krankenkassen, Mediziner und Geschäftsführer aus Akut-Krankenhäusern, kurzum alle die sich für das Thema Bewegung interessieren, kamen zum nunmehr 7. Frühjahrs-Symposium in die MATERNUS-Klinik.

„Mit unserem Frühjahrs-Symposium wollen wir ein Forum bieten, um unsere Rolle als Kompetenzzentrum in der Region zu stärken“, machte es Johannes Assfalg, Geschäftsführer der MATERNUS-Klinik, in seinem Grußwort deutlich.

Das Thema der Veranstaltung: „Ist Bewegung mehr als das Trainieren von Muskeln?“ war von langer Hand durch eine konzeptionelle Planung und Begleitung der Veranstaltung von Frau Dipl. Psychologin Susanne Krappel, Leiterin der Abteilung Klinische Psychologie in der MATERNUS-Klinik, vorbereitet. Nicht nur das Thema, sondern auch die Auswahl der Referenten wurde gezielt geplant und somit konnten hochkarätige und erfahrene Experten für das Symposium gewonnen werden.

Die Frage „Ist Bewegung mehr als das Trainieren von Muskeln?“ haben alle Referenten in ihren Vorträgen bejahen können.

Dr. Rüdiger Buschfort, Ärztlicher Direktor der MATERNUS-Klinik, leitete die wissenschaftliche Tagung und machte darauf aufmerksam, dass alle Fachleute – egal ob Neurologe, Sportmediziner, Therapeut oder Pfleger – reibungslos zusammen arbeiten müssen, um Patienten wirksam zu behandeln.

Der bundesweit anerkannte und versierte Sportmediziner, Prof. Dr. Klaus Völker, Direktor des Instituts für Sportmedizin der Universität Münster, machte u. a. darauf aufmerksam, dass nur eine Minderheit der Bevölkerung sich ausreichend und regelmäßig körperlich betätige. Er appellierte an alle Teilnehmer, alle Chancen im Alltag zu nutzen, um sich zu bewegen.

Während Privatdozent Dr. Ivo Buschmann, Kardiologe am Virchow-Klinikum der Charité in Berlin, Einblicke in die medizinischen und therapeutischen Möglichkeiten der Bewegung für kardiologische Patienten nach einer Operation gab, informierte Frau Prof. Dr. Petra Jansen, Wissenschaftlerin für Sportwissenschaft an der Universität Regensburg, über die positive Wirkung von Sport auf das Arbeitsgedächtnis, die Navigationsfähigkeit und die visuell-räumliche Intelligenz.

Dr. Rüdiger Buschfort referierte sehr anschaulich über die Erkenntnisse, wie systematisches körperliches Training helfen kann, nach einen Schlaganfall geschädigte Hirnregionen und somit die damit verbundenen Fähigkeiten zu reaktivieren und zu stärken.

Dr. Helgo Herbst, Leiter der Abteilung für Bewegungstherapie der MATERNUS-Klinik, deutlich, welche Möglichkeiten die MATERNUS-Klinik als Rehabilitationsklinik hat und vermitteln kann, um die Patienten zu Bewegung zu motivieren, damit das positive Erlebnis der Bewegung während des Aufenthaltes in der Klinik in den Alltag mit eingebaut werden kann.

Als Fazit kann festgehalten werden, dass alle Beteiligten von den fundierten Vorträgen profitieren konnten. Von zahlreichen Teilnehmern haben wir eine positive Rückmeldung bekommen:

Es war eine erfolgreiche und gelungene Veranstaltung für alle Anwesenden aus den unterschiedlichsten Fachbereichen, dank der hervorragenden Referenten, dank der anwesenden Pharmavertreter, die die Veranstaltung mit unterstützt haben, dank der Küchen- und Service-Crew, die mit einem gesunden, farbenfrohen und sehr leckeren Imbiss die Gäste verwöhnt hat und natürlich dank dem gesamten Organisationsteam sowie der zahlreichen Helfer.

Download Vortrag Prof. Dr. Klaus Völker
Download Vortrag Dr. Rüdiger Buschfort
Download Vortrag Dr. Helgo Herbst

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Unser diesjähriges 7. Frühjahrssymposium am Samstag, den 16. März 2013, widmet sich dem Thema "Bewegung" und hinterfragt deren Effekte auf die Muskulatur des Menschen sowie das Herz-Kreislaufsystem, aber auch neuronale sowie zentralnervöse Prozesse werden im Zusammenhang mit Bewegung betrachtet.

Wir möchten im Rahmen unseres Symposiums theoretische Hintergründe, neue Forschungsergebnisse und praktische Hinweise zu diesem Thema vermitteln, die eine Bedeutung für die Akutmedizin und Rehabilitation haben können.

Das Thema unserer Veranstaltung am 16. März 2013 lautet daher:

Ist Bewegung mehr als das Trainieren von Muskeln?
Wir fragen nach.

Selbstverständlich können sich alle Interessierten kostenfrei zu dieser Veranstaltung anmelden (per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefax: 05731 / 85 83 03)

Das Symposium ist im Rahmen der "Zertifizierung der ärztlichen Fortbildung" der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit insgesamt 5 Punkten (Kategorie: A) anrechenbar.

Das detaillierte Programm steht Ihnen als Download zur Verfügung.
 

Programm als PDF zum Download

MATERNUS aktuell
Klinik-Newsletter 12/2012

Unser neu gestalteter Newsletter steht zur Verfügung:
Ab sofort wird „MATERNUS aktuell" in regelmäßigen Abständen aufgelegt und über aktuelle Themen der MATERNUS-Klinik mit seinem interdisziplinären Leistungsspektrum informieren.
Bei Interesse senden wir Ihnen den Newsletter auch per Post zu. Bitte geben Sie uns einen kurzen Hinweis unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Download MATERNUS aktuell 12/2012

„Gesundheitsgespräche“ von AOK und MATERNUS-Klinik zu Herzinfarkt, Demenz und Bluthochdruck

Die „Bad Oeynhausener Gesundheitsgespräche“ starten im Oktober nach einer kleinen Sommerpause mit dem zweiten Block dieser Veranstaltungsreihe.

Die Themen der drei Veranstaltungen: Herzinfarkt, Leben mit Demenz und Fitness trotz Bluthochdruck. Die AOK Nordwest und die MATERNUS-Klinik sind bisher sehr zufrieden. Martina Nentwich, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der MATERNUS-Klinik: „Zu den ersten drei Veranstaltungen in diesem Jahr kamen jeweils zwischen 50 und 100 interessierte Besucher.“ Sie führt das Interesse auch auf das Konzept zurück: Die Referenten informieren zuerst allgemein über ein Thema, geben jedoch zudem sehr nützliche Tipps für den Alltag und animieren dazu, selbst aktiv zu werden. Konkret: Die Veranstaltungen sollen auch ein Einstieg für die Besucher sein, um anschließend mehr als zuvor für sich und ihre Gesundheit zu tun. Sich richtig ernähren und regelmäßig bewegen und Sport treiben, das tut jedem gut. Insbesondere Bewegungs-Angebote – in der geräumigen Sporthalle oder im großzügigen Schwimmbadbereich – finden in der MATERNUS-Klinik in Zusammenarbeit mit der AOK NordWest und diversen Bad Oeynhausener Vereinen statt.

Die nächste Veranstaltung – Thema: „Der akute Herzinfarkt“, Referent: Chefarzt Michael G. McCabe - ist am 23. Oktober, wie immer um 18.30 Uhr, im Vortragsraum der MATERNUS-Klinik.

Der Mediziner wird über die Ursachen, Risiken und die ersten Anzeichen eines Herzinfarktes informieren und hierbei u. a. auch die Unterschiede in der Behandlung und der Nachsorge bei Männern und Frauen aufzeigen.

Fragen „Wie kann ich mich vor einem Herzinfarkt schützen?“ „Welchen Einfluss hat eine effektive Lebensstiländerung?“ werden während des Vortrags beantwortet.

Anschließend steht Herr McCabe den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für individuelle Fragen Rede und Antwort.

Anmeldungen können bei der MATERNUS-Klinik über Tel. 0 57 31 / 85 82 46 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder bei der AOK über Tel. 0 52 21 / 5 94 – 203 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) erfolgen.

Download Flyer Bad Oeynhausener Gesundheitsgespräche.

4. Bad Oeynhausener Sozialarbeiter-Fachtagung

Zehn Rehabilitations-Kliniken hatten geladen und aus einem Umkreis von bis zu 250 Kilometer sind etwa 120 Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter nach Bad Oeynhausen gekommen: Auf einer inhaltlich anspruchsvollen Fachtagung informierten sie sich einen Tag lang intensiv über sehr praktische Fragen aus dem Alltag in Krankenhäusern und Kliniken.

Es ging dabei unter anderem um das Thema Patientenverfügung: Sigrid Richter, Ärztin für Innere Medizin und sehr aktiv in einem Netzwerk für Palliativmedizin, war den 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine ebenso sympathische wie kompetente Gesprächspartnerin.
Ein weiteres Thema war das Betreuungsrecht: Wenn Patienten aufgrund von psychischen oder körperlichen Krankheiten sich nicht mehr alleine im Alltag behaupten können, dann benötigen sie einen Betreuer. Im positiven Fall haben sie sich bereits vorher einen Menschen ihres Vertrauens als Betreuer ausgesucht. Im anderen Fall wird das Betreuungsgericht aktiv. Andrea Schumann, stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Bad Oeynhausen, schilderte anhand ihres Alltags ebenso gewitzt, wie anschaulich und kompetenteinige praktische Fälle. Die sehr zahlreichen Nachfragen zeigten, dass die Veranstalter mit diesen Themen das Interesse der Teilnehmer getroffen hatten.

Auf dieser Tagung ging es jedoch nicht nur um diese sehr wichtigen detaillierten Alltagsfragen, es ging auch um die große Frage der Zukunft des Gesundheitssystems: Der renommierte Gesundheitspolitiker Dr. Ellis Huber plädierte für eine grundlegende Modernisierung des deutschen Gesundheitssystems. Er sieht eine Lösung in einem viel engeren Zusammenwirken von Ärzten und Patienten, in der Mobilisierung der „Selbstheilungskräfte der Patienten“ selbst und in dem Aufbau von vielen regionalen Gesundheitszentren. Zuversicht und Solidarität sind für Huber „wichtige Ressourcen“, die es dem Menschen erlauben, gesund zu leben.
Jürgen Uppenbrock, Regional-Geschäftsführer der Barmer GEK in Bielefeld, scheute nicht die Debatte mit Huber: Er findet das alles sympathisch, er wolle „zu fast keinem Punkt widersprechen“. Aber er stellte als Praktiker auch die Frage: „Was davon ist machbar?“ Uppenbrock erläuterte das Konzept seiner Krankenkasse:
„Es gibt keinen Zweifel, Rehabilitation geht vor Pflege. Das ist unsere Politik.“

Ulrike Kramer, Vorstandsmitglied der „Deutschen Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen“ stellte ein sehr anspruchsvolles Konzept zum Qualitätsmanagement vor, mit dem die Arbeit der Sozialarbeiter in den Krankenhäusern noch qualifizierter und professioneller umgesetzt werden soll.

Die MATERNUS-Klinik hat in diesem Jahr im Auftrag der veranstaltenden Klinik-Gemeinschaft die Tagung organisiert. Durch die kompetenten Referenten und die entsprechenden Fach-Vorträge konnte eine gute Mischung präsentiert werden, einerseits zu grundsätzlichen Fragen und andererseits zu Problemen des Alltags der Sozialarbeiter/innen in Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen.
 

Vorträge zum Download:

Download Vortrag Jürgen Uppenbrock / Barmer GEK
Download Vortrag Sigrid Richter / Ärztin für Innere Medizin
Download Vortrag Andrea Schumann / stellv. Direktorin Amtsgericht Bad Oeynhausen
Download Vortrag Ulrike Kramer / Vorstandsmitglied DVSG

Download Pressespiegel

Fotogalerie:

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