MATERNUS Reha News

Frühjahrssymposium in der MATERNUS-Klinik am 12. März 2016
Älter werden - Alt werden - Alt sein
Eine besondere Herausforderung für die Akutmedizin und die Rehabilitation

Professor Boris Augurzky steckte zu Beginn den großen volkswirtschaftlichen Rahmen ab; der Volkswirt ist Leiter des Kompetenzbereiches „Gesundheit" des renommierten Rheinisch-Westfälischen Instituts (RWI) in Essen.
Die Nachfrage nach Leistungen des Gesundheitswesens wachse ständig, da sich die Zahl der älteren und alten Menschen jenseits der 65 Jahre ebenso ständig erhöhe. Und: Es werde komplizierter, die Nachfrage zu befriedigen. Denn viele der alten Menschen seien chronisch krank und hätten mehrere Krankheiten zugleich. Und die medizinische Versorgung sei zunehmend unterschiedlich: In vielen Ballungsgebieten sei sie gut, in den ländlichen Räumen, in denen die Bevölkerung schrumpfe, dagegen lückenhaft.

MATERNUS-Klinik setzt auf High-Tech Technologie aus der Schweiz zur Rehabilitation der Gehfähigkeit

Die MATERNUS-Klinik für Rehabilitation erbringt deutschlandweit führende Rehabilitationsleistungen, unter anderem auch für neurologische Patienten.
Seit Januar 2016 kommen stationäre und ambulante gehbeeinträchtige Patienten in der MATERNUS-Klinik Bad Oeynhausen in den Genuss einer neuen Erfindung aus der Schweiz: dem End-Effektor Gangtrainer LYRA® der Firma ABILITY. Das an der ETH Zürich entwickelte Gerät bildet das natürliche Gangmuster von Patienten mittels einer ausgeklügelten Mechanik perfekt nach und kann ihnen zusätzlich einen Teil des Körpergewichts abnehmen. So sind 20-fach höhere Schrittzahlen in der gleichen Zeit möglich. Erste Forschungsresultate zur Therapie mit Endeffektor- Gangtrainern sind sehr vielversprechend. Die Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation, e.V., kurz DGNR, hat deshalb erst kürzlich eine Empfehlung für Endeffektor Gangtrainer zur Rehabilitation nach Schlaganfall abgegeben.

Eine erhebliche Anzahl neurologischer Patienten leiden zu Rehabilitationsbeginn an einer starken Beeinträchtigung der Gehfähigkeit bis hin zur vollständigen Gehunfähigkeit. Unabhängiges Gehen ist für diese Menschen eines der wichtigsten Therapieziele. Der LYRA-Gangtrainer unterstützt das Neu- oder Wieder-Lernen durch einen hohen Übungsumfang und ist eine Erleichterung der physiotherapeutischen Betreuung.
Die hohe Investition der MATERNUS-Klinik in diese neue Therapiemöglichkeit ist aber auch eine Investition in den Forschungsstandort Bad Oeynhausen. In Zusammenarbeit mit der Firma ABILITY sind klinische Studien geplant, die die bisherig vorliegenden wissenschaftlichen Daten noch erweitern sollen.
Prof. Dr. Dr. med. Paul Walter Schönle, Ärztlicher Direktor der MATERNUS-Klinik und Beiratsmitglied der DGNR: „Bei der Zusammenarbeit mit ABILITY Switzerland setzen wir auf ein junges Unternehmen, das im Bereich Gangrehabilitation einen aus unserer Sicht vielversprechenden Ansatz gewählt hat. Die angestrebten klinischen Studien werden den Einsatz unseres Endeffektor Gangtrainers LYRA® auf ein wissenschaftlich noch fundierteres Konzept abstützen."
Erste Resultate aus der Studienzusammenarbeit werden Ende 2016 erwartet.
Für fachliche Rückfragen steht Dieter Weigel, Chefarzt der Neurologie, gerne zur Verfügung
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Unser diesjähriges 9. Frühjahrssymposium am Samstag, 12. März 2016 widmet sich den Herausforderungen des demographischen Wandels, nämlich dem Älter werden.

Wir möchten im Rahmen unseres Symposiums wissenschaftliche Hintergründe, neue Forschungsergebnisse und praxisorientierte Therapiemöglichkeiten zu diesem Thema vermitteln, die eine Bedeutung für die Akutmedizin sowie für die Rehabilitation haben können.

Das Thema unserer Veranstaltung am 12. März 2016 lautet daher:

Älter werden - Alt werden - Alt sein
Eine besondere Herausforderung für die Akutmedizin und die Rehabilitation.

Selbstverständlich können sich alle Interessierten kostenfrei zu dieser Veranstaltung anmelden (per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefax: 05731 / 858303.

Das Symposium ist im Rahmen der "Zertifizierung der ärztlichen Fortbildung" der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit insgesamt 5 Punkten (Kategorie: A) anrechenbar.

Das detaillierte Programm steht Ihnen als Download zur Verfügung.

Programm als PDF zum Download.

 

In unserem zweiten Klinik-Newsletter "MATERNUS aktuell" des Jahres 2015 berichten wir unter anderem über internationale Kontakte unseres Chefarztes Sajid Hossain, über die fortschreitenden Renovierungsmaßnahmen in der MATERNUS-Klinik und wir stellen Ihnen die Abteilung Patientenservice unter neuer Leitung von Frau Janina Jeworrek vor. Weiterhin berichten wir über das Schlaganfall-Projekt, mit dem sich die MATERNUS-Klinik auch auf der MEDICA in Düsseldorf präsentiert.

Den kompletten Newsletter stellen wir Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Download MATERNUS aktuell 2/2015

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Qualitätsstandards für die Neurologisch-Neurochirurgische Frührehabilitation veröffentlicht


Wie lässt sich sicherstellen, dass neurologisch-neurochirurgisch schwerstbetroffene Patienten, wie z. B. mit Schlaganfall, Hirnblutungen, oder Schädel-Hirn-Verletzungen, nach hohen Qualitätsstandards versorgt werden? Auf diese Frage gibt jetzt eine Fachpublikation, an der auch Experten aus Nordrhein-Westfalen - unter ihnen Prof. Dr. Dr. Paul-Walter Schönle, Ltd. Ärztlicher Direktor der MATERNUS-Kliniken AG - mitgewirkt haben, eine konkrete Antwort.

Die erstmals vorgelegten Qualitätsstandards für die Neurologisch-Neurochirurgische Frührehabilitation (NNCHFR) sollen die inhaltliche, medizinisch-fachliche Grundlage für die Abstimmung zwischen den involvierten Akteuren im Gesundheitssystem bilden. Dabei beschäftigen sich die Autoren auch mit den Übergängen zwischen Akut- und Rehabilitationsmedizin.

Genau definierte Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität

In ihrem Artikel beschreiben die Experten, welche Strukturen, Prozesse und Ergebnisse gewährleistet sein müssen, um die erforderliche einheitliche Versorgungsqualität sicher zu stellen. Auf rund 10 Seiten finden sich eine genaue Auflistungen der notwendigen räumlichen, personellen und apparativen Ausstattung sowie eine über Diagnosen, Patientenmerkmale, Behandlungs- und Therapieprozesse klar definierte Prozessqualität. Ein eigener Abschnitt widmet sich der Neurologisch-Neurochirurgischen Frührehabilitation mit Beatmung. Zur Begleitung, langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung der Qualitätsstandards empfehlen die Experten – analog zu Qualitätssicherung der Stroke Units – eine Zertifizierung der NNCHFR-Abteilungen sowie die Einrichtung einer gemeinsamen NNCHFR-Datenbank.

Nachzulesen sind die Qualitätsstandards in: Schönle, Busch, Ebke, Knecht, Riecker: Qualitätsstandards in der Neurologisch-Neurochirurgischen Frührehabilitation, in: Neurologie & Rehabilitation 5, 2015, Seite 149f oder direkt im Internet unter http://www.hippocampus.de/zeitschriften.62091.html.

 

In unserem ersten Klinik-Newsletter "MATERNUS aktuell" des Jahres 2015 berichten wir über das Frühjahrssymposium in der MATERNUS-Klinik zum Thema Kopfschmerzen. Wir stellen den neuen Chefarzt der Kardiologie/Inneren Medizin/Interdisziplinären Intensivmedizinischen Abteilung vor und berichten über eine besondere Therapie im Rahmen der Neuropsychologie.
Und weiterhin gibt es wieder Hinweise auf diverse Veranstaltungen in der MATERNUS-Klinik.

Den kompletten Newsletter stellen wir Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Download MATERNUS aktuell 1/2015

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